20. April 2024: Dokumentarfilm und Lesung

Samstag ab 20:00 Uhr
Dokumentarfilm und Lesung
„Resiste“ / „Memorias de la Ausencia“
vorgestellt von: Metztli Lima
Der Film ist auf Spanisch mit deutschen Untertiteln
(Länge: 23 Minuten)
Die Unterhaltung findet auf Spanisch mit englischer Übersetzung statt.

Der Dokumentarfilm „Resiste“ macht den Femizid von Aide sichtbar, der sich im Juli 2022 in Oaxaca, Mexiko, ereignete, und den Kampf ihrer verwandten Person Metztli Lima. Lima macht den Kontext der Gewalt in Mexiko sichtbar und stellt dar, was es bedeutet, mit der Abwesenheit zu leben, die femizide Gewalt in diesem Land hinterlässt.

Lima zeigt auch den Widerstand, der durch Mobilisierung und Vernetzung ausgeübt wird, um sich in diesem femiziden System zu behaupten, das viele Frauen auf der ganzen Welt betrifft.

Dieser Dokumentarfilm wurde von Clara Dietze, Journalistikstudentin, initiiert.

Nach der Vorführung erwartet uns neben einer Frage-Antwort Runde, auch eine Lesung des Sammelbands „Memorias de la Ausencia“ (Erinnerungen an die Abwesenheit), Erzählungen über einen Femizid. Dies ist ein Tagebuch von Metztli Lima, das erzählt, wie das Leben nach einem Femizid gelebt wird. 

Eintritt: Spendenbasis
Es wird die Möglichkeit geben, Zines de:r Aktivist:in käuflich zu erwerben.


Metztli Lima, ursprünglich aus Oaxaca, Mexiko. Familienmitglied von Aidé, Opfer von Feminizid, Begleiter:in von Abtreibungen zu Hause, Fotograf:in, Neurodivergent, Anti-Patriarchalisch, Gestalter:in von Workshops zu Vergnügen und Sexualität, ist Teil des La Campamenta-Kollektivs zur Begleitung und Weitergabe von Wissen für Abtreibungen zu Hause. Seit dem Feminizid an der verwandten Tante Aide widmet Lima einen Teil des eigenen Aktivismus der Sichtbarmachung des Feminizids an Aide und des Kontexts der Gewalt in Mexiko.

12., 13. & 14. April 2024 // Antirepressionskongress

alle aktuellen infos unter: antirepkongress.noblogs.org
Freitag, 12.04.24
19:00 Uhr // Film von Serif Çiçek

“Tearing Walls Down” & danach Bar

Samstag, 13.04.24
10:00 Uhr // Infos und Austausch

Infos und Austausch zum aktuellen Stand des Rondenbarg-Verfahrens

12:00 Uhr // Vortrag von Daniel Werner

Superrecognizer – Polizeibeamt*innen mit besonderen Fähigkeiten oder der pseudowissenschaftliche Versuch anerkannte Beweisstandards zu relativieren?

15:00 Uhr // Vortrag der Roten Hilfe e. V.

Was tun bei Hausdurchsuchungen?

18:00 Uhr // Workshop

Einführung in digitale Selbstverteidigung

Sonntag, 14.04.24
10:00 Uhr // Lektüre & Austausch

Zur Perspektive des Untertauchens – Gemeinsame Lektüre & offene Diskussion eines Textes des AK Untergrund

12:00 Uhr // Vortrag von Azadi e. V.

Repression gegen die kurdische Bewegung in Deutschland

18. Februar 2024: Info und Vernetzung // Black History Month

Sonntag ab 17:00 Uhr
von le_diasporique & copwatch

17:00 Vegane Soliküfa
18:00 Film “Warum musste Mouhamed sterben?” von Die Spur (Deutsch mit Englische Untertitel). Über die Ermordung des 16-jährigen schwarzen Jugendlichen Mouhamed Dramé durch die deutsche Polizei in Dortmund im August 2022, ein weiterer rassistischer Mord.
18:30 Uhr Diskussion über den “Fall Mouhamed” mit Larissa, der Psychologin, die den Prozess aus einer antirassistischen Perspektive verfolgt hat.
19:00 Uhr Diskussion über den 15.03. “Internationaler Tag gegen Polizeigewalt” in Lpz.
Alle Spenden gehen an #JUSTICE4MOUHAMED und Initiative 19. Februar Hanau.
(rollstuhlgerecht)

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Soli-küfakino & exchange about “15 March: International Day against Police Violence” with le_diasporique and CopWatch Leipzig, on Sunday, 18 February in Index: We are organising an information and networking afternoon in cooperation with Cop Watch lpz to discuss 15 March and the problem of police
violence and crime by the police in general.
17:00 vegan soliküfa
18:00 film “Why did Mouhamed have to die?” (German with English subtitle)
About the murder of the 16-year-old black teenager Mouhamed Dramé by the
German police in Dortmund in August 2022, another racist murder.
18:30 discussion about the “Mouhamed case” with Larissa, the
psychologist who followed the trial from an anti-racist perspective.
19:00 discussion about the 15 March “International Day against Police
Violence” in Lpz. All donations will go to #JUSTICE4MOUHAMED and Initiative 19. Februar Hanau.
(accessible by wheelchair)

23. März 2024: Die Unverschämte. Gespräche mit Pınar Selek // Buchvorstellung

Samstag um 20:00 Uhr
Buchvorstellung durch den Übersetzer Lou Marin (Verlag Graswurzelrevolution)

Pınar Selekwurde vor allem aufgrund der Repression der türkischen Justiz, der sie seit über 25 Jahren ausgesetzt ist, bekannt. In dem Buch beschreibt sie ihre Kindheit, ihre Kämpfe an der Seite der Straßenkinder Istanbuls, der Prostituierten, der Kurd:innen und Armenier:innen. In den 1990er-Jahren trug sie zur Entstehung einer antimilitaristischen Bewegung in der Türkei bei. Pınar Selek erzählt aber auch von Folter und vom Gefängnis. Mit ihrer ansteckenden Energie schildert sie den Aufbau eines Ateliers für Straßenkünstler:innen und berichtet von einer feministischen Kooperative und einer Plattform für soziale Ökologie. Sie lebt in Frankreich im Exil. Der 2007 ermordete armenische Journalist Hrant Dink nannte sie liebevoll „die Unverschämte“.

5. Dezember 2023: 72 Jahre Rebellenleben, John Olday // Buchvorstellung

Dienstag um 19:00 Uhr

Kriegsarmut, Diebereien, Revolten und Plünderungen. Spartakus, Bandenkampf und Hamburger Aufstand.
Schwulenszene, Drogen und Vaga-bondage. Eine „kleine unorganisierte Gemeinschaft“ im Untergrund gegen den Nationalsozialismus. Exil in London…

Vor 100 Jahren lebte der Anarchist John Olday (1905-1977) in Hamburg. In seiner Autobiographie, die dieses Jahr auf Deutsch erschienen ist, gewährt er Einblick in die revolutionären und anarchistischen, aber auch kriminellen und subkulturellen Zusammenhänge, in die er verwickelt war.

Das Buch ist erschienen im Revolutionsverlag.

19.07.2023 Rechtsform und Rapeculture

Kim Posster über: Eine marxistisch-feministische Kritik des bürgerlichen Willens und seiner männlichen Gewalt.

Welche Form nimmt der Wille der Einzelnen im kapitalistischen Patriarchat an, warum wird der Inhalt dieses Willens gerade bei Männern »massenhaft« das »Unterjochen« von Frauen und wie haben sie dabei Staat und Recht auf ihrer Seite? Der Vortrag beantwortet diese Fragen mit einer grundsätzlichen Kritik des bürgerlichen Rechts und der (männlichen) Willens-Subjektivität, welche von diesem Recht verwirklicht wird. So lässt sich auch zeigen, warum Reformen des Rechts und eine Ausweitung von Vertragslogik (wie in der sexuellen Konsensmoral) zwar notwendig sind, aber nie eine wirklich feministische Lösung des Problems sein können.

Veranstaltung von “KeineMehr” (Leipzig)

10.06.2023 Empowerment für tina* Personen

im Rahmen der Queering Defaults Pride 2023

+ mit Anmeldung/ with registration +
+ English below +


Im Empowerment-Workshop wollen wir einen geschützten Raum schaffen, den wir gemeinsam gestalten und nach unseren Bedürfnissen mit Inhalten füllen. Nach einer anfänglichen Erwartungsabfrage gibt es verschiedene Möglichkeiten für die Teilnehmenden sich mit Gefühlen, Erfahrungen und Bedürfnissen als marginalisierte Personen auseinanderzusetzen. Mit einer Kreativ-Methode wollen wir uns dann mit den vielen schönen Aspekten unserer Identität beschäftigen.
Der Workshop richtet sich an inter* Personen und Personen, die sich nicht oder nur teilweise mit dem Geschlecht identifizieren, dass ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde oder dieses hinterfragen.

Bei Interesse kannst Du Dich über empowerment_ws@posteo.de anmelden.
Gib bitte Deinen Namen (und ggf. Pronomen) an und ob du bestimmte Bedürfnisse hast. Freddie meldet sich dann mit weiteren Infos bei dir. Wenn Du Dich fragst, ob Du in diesem Workshop richtig bist, kannst Du Dich ebenso an Freddie wenden. Für den Workshop gibt es 15 Plätze.
Freddie (keins/er) ist seit einer Weile neben Studium und Lohnarbeit als politischer Bildnerin tätig. Sein Fokus liegt auf queeren Themen, der Sensibilisierung Nicht-Betroffener und dem Empowerment Betroffener. Freddie ist queer und trans*, weiß und able-bodied.
Empowerment for tina* Persons

In this Empowerment workshop we want to create a safer space that we shape together according to our needs.
After talking about our expectations for the day there are different options for the participants to reflect on emotions, experiences and needs as a marginalized person.
We also want to look at the many beautiful aspects of our identity with a creative method.
The workshop is aimed at inter* people and people who do not or only partially identify with the gender they were assigned at birth or who are questioning it.

If you are interested send an e-mail to empowerment_ws@posteo.de.
Please include your name (and pronouns if wanted) and if you have any specific needs. Freddie will contact you with more information afterwards. If you are wondering whether this workshop is for you, you can also contact Freddie. The workshop space is limited to 15 people.
Freddie (they/he) has been working in civic education for some time now while studying at uni and doing wagework. He focusses on queer topics, the sensitizing of non-affected and the empowerment of affected people. Freddie is queer and trans*, white and able-bodied.

Sprachen/Languages:
Deutsch und Englisch simultan
German and English simultaniously

Barrieren/ Accessibility:
Raum und Toiletten Rollstuhl zugänglich
Room and toilets wheelchair accessible

release // rechte mobilisierung im osten

Am Samstag, 25. März 2023, werden wir in Leipzig mit einer Podiumsveranstaltung, Live-Acts & Kneipe, die 3. Ausgabe des Onlinemagazins ostjournal.de zum Themenkomplex: Rechte Mobilisierung im Osten präsentieren. Wir werden das Ostjournal vorstellen, etwas aus der aktuellen Ausgabe vorlesen und mit euch diskutieren. Gleichzeitig wollen wir unserer Solidarität mit den Inhaftierten/Beschuldigten des AntifaOst Verfahren zum Ausdruck bringen und die Prozess-Soli-Gruppe wird einen Infopunkt zum aktuellen Stand des Verfahrens einbringen.

Wer wir sind: ostjournal.de ist ein Online-Magazin, das Stimmen der Wende- und Nachwendegeneration aus der postsozialistischen Transformation hörbar machen und eine neue Erzählung von Europa schaffen will. Die Redaktion setzt sich aus verschiedensten Menschen zusammen. Während die Redaktion lokal in Berlin und auch Leipzig verankert ist, sind die Wurzeln der einzelnen Redakteur_innen keineswegs nur im Osten Deutschlands zu finden, sondern auch in verschiedenen Ländern Osteuropas.

Was wir machen: Nachdem wir in unserer ersten Ausgabe „Darum Osten“ einigen kontroversen Spannungsfeldern nachgegangen sind und der Frage, warum ein Aufruf für eine Redaktion mit Ost-Bezug so viel Resonanz erzeugt, zog sich, zieht sich mit unserer Frage nach dem „Zuhause“ und der materiellen Substanz des Begriffes ein roter Faden durch die neue Ausgabe 2. In der 3. Ausgabe werden wir der Frage nachgehen, warum es im Osten Europas seit einigen Jahren einen immer stärkeren Trend hin zu einer immer stärker werdenden rechten Mobilisierung in den Gesellschaften gibt.

alle aktuellen details wie immer auf planlos.